Vereinsgeschichte

Daraja wurde im Herbst 2007 von Studentinnen und Studenten der Fachhochschule Linz gegründet. Die ursprüngliche Situation, an der sie etwas bewirken wollten, war folgende: In der kenianischen Kleinstadt Emali leben viele HIV-postive Frauen. Aufgrund ihrer Krankheit wurden sie von ihren Familien im Stich gelassen und ausgegrenzt. Dadurch fehlt zum Überleben das Notwendigste und den Frauen bleibt oftmals die Prostitution als einzige Einkommensquelle um sich selbst und ihre Kinder zu versorgen – das Risiko einer weiteren Verbreitung der Krankheit in Kauf nehmend.

Von Beginn an war es Daraja wichtig keine Almosen zu verteilen, sondern nachhaltige Hilfe zu ermöglichen und damit die Weiterverbreitung des HI-Virus zu stoppen. Im gemeinsamen Gespräch mit Betroffenen wurde so der Grundstein des Projekts erdacht: Durch Schulungen und die Vergabe von Mikrokrediten soll HIV-positiven Menschen der Weg aus der Prostitution in ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden. 

In der Partnerorganisation Mt. Zion hat Daraja einen kompetenten lokalen Partner, der die Umsetzung dieser Idee übernimmt. Entwicklungen im Projekt, Ideen und Visionen werden gemeinsam besprochen und das Hilfsangebot immer wieder ausgebaut und adaptiert. So sollen die Bedürfnisse der Zielgruppe möglichst gut getroffen werden.

Daraja ist seit 2. Dezember 2008 als Verein registriert.