Vereinsgeschichte

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Wie alles begann...

Daraja - die Brücke wurde im Herbst 2007 von Studentinnen und Studenten der Fachhochschule Linz, vom Studiengang Soziale Arbeit,  gegründet. Während eines Praktikumsaufenthalts Linzer Studierender in Kenia wurden die Probleme der Menschen vor Ort offenbar. In Emali, einer Kleinstadt im Hochland Kenias, einer der ärmsten Regionen des Landes, leben viele HIV-positive Menschen. Vor allem Frauen sind häufiger von der Krankheit betroffen. Aufgrund ihres Status werden viele von ihrem Umfeld ausgegrenzt, verlieren ihren Arbeitsplatz und werden von ihren Familien im Stich gelassen. Dadurch fehlt zum Überleben das Notwendigste und den Frauen bleibt oftmals nur die Prostitution als einzige Einkommensquelle um sich selbst und ihre Kinder zu versorgen – das Risiko einer weiteren Verbreitung der Krankheit in Kauf nehmend.

Was tun?

Von Beginn an war es Daraja - die Brücke wichtig keine Almosen zu verteilen, sondern nachhaltige Hilfe zu ermöglichen, um damit die Weiterverbreitung des HI-Virus zu stoppen. Im gemeinsamen Gespräch mit Betroffenen vor Ort wurde so der Grundstein des Projekts erdacht: Schulungen und die Vergabe von Mikrokrediten sollen HIV-positiven Menschen den Weg aus der Armut in ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Doch wie sollte das über die Distanz von mehreren tausend Kilometern funktionieren?  


Unsere Freunde in Kenia

Daniel Mwirigi, ein erfahrener Sozialarbeiter, der aus der Gegend des Mount Kenya stammt und Chris Tuitoek, der als Krankenpfleger bereits für eine andere Organisation in Emali gearbeitet hat, freundeten sich mit den Studierenden aus Linz an. Die Zusammenarbeit zwischen Daraja- die Brücke und dem Verein Mt. Zion in Emali, den Daniel und Chris mit anderen zur Unterstützung der Menschen in Emali gegründet hatten, war damit besiegelt. Seitdem hat Daraja - die Brücke einen einen kompetenten lokalen Partner, der die Umsetzung der Projektarbeit vor Ort übernimmt. Entwicklungen im Projekt, Ideen und Visionen werden bei den jährlichen Projektbesuchen gemeinsam besprochen und das Hilfsangebot immer wieder ausgebaut und adaptiert. Ein regelmäßiger Austausch per Mail und Telefon zwischen den ProjektpartnerInnen in Kenia und Österreich sichert zudem eine verlässliche Zusammenarbeit und soll die Bedürfnisse der Zielgruppe möglichst zeitnah und umfassend erfassen.

Daraja ist seit 2. Dezember 2008 als Verein registriert.